Als in den frühen Morgenstunden des 14. März nach mehr als 8 1/2 LTU-Flug-Stunden die ersten Malediven-Insel beim Blick aus dem Fenster
auftauchten, waren die fast "abgestorbenen" Beine und
sonstigen Körperteile schlagartig vergessen. Der immer wieder
atemberaubende Anflug auf Hulule läßt die Strapazen der vergangenen
Stunden sofort - von einer Sekunden auf die andere -
"verfliegen".
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Einfach nur
schön, der Anflug auf den Flughafen von Hulule / Malediven |
Wir waren aber noch nicht am
Ziel unserer "Schnorchel"-Träume, und das hieß diesmal : Eriyadu.
Die Insel im Nord Male Atoll ist ganze 300 x 100 m
"groß".
Als
Eriyadu dann nach einer Stunde Fahrt mit dem Speedboot in unserem
Blickfeld auftauchte, ahnten wir sofort, wir haben eine gute Wahl
getroffen. Vor uns lag eine kleine, tropisch bewachsene Insel, mit
schönen Lagunen, schneeweißem Sand und umringt von einem sehr
naheliegenden Hausriff.
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Eriyadu - Der Film |
Eriyadu - Das Fotoalbum |
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Für
uns war der Bungalow 140 vorgesehen. Dort angekommen, kam sofort ein Strahlen
in unsere Gesichter. Der (Doppel-) Bungalow lag im Schatten von Palmen und
Büschen und war gerademal 15 m vom Wasser entfernt. Den Blick kann man
kaum beschreiben, deshalb lassen wir hier zwei Bilder für uns
sprechen |
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Noch
näher am Wasser liegen derzeit die Bungalows 101 - 109. Dieses aber nur
aufgrund der Auswirkungen des Tsunamis im Dezember 2004. Hier hat die
Flutwelle den Strand bis auf zwei Meter fortgespült. Bei unserer
Abreise war man jedoch schon dabei, Sand aus der Lagune zu gewinnen, um
den Strand bei diesen Bungalows wieder auf 10 m zu erweitern.
Die
Bungalows sind zweckmäßig eingerichtet. Äußerst ansprochen hat uns das
Bad mit zwei Duschen, wobei eine Dusche sich unter "freiem"
Himmel befand (siehe Fotoalbum - Eriyadu).
Nun
aber zum "Schnorcheln"
Vom
Bungalow 15 m zum Wasser, 20 Flossenschläge und schon waren wir an der
Riffkante.
Anhand
eines Videos zeigen wir unseren fast
täglichen Weg vom Bungalow hin zur Riffkante. Darsteller für Deutschland
Helga und Wolfgang, für Österreich Erika und Horst. Die Kameraführung
übernahm Nik aus der Schweiz.
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Start zur Schnorcheltour
am Hausriff von Eriyadu
V I D E
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Hätten wir vorher nicht folgende Information bei protect the
maldives gelesen, wir
wären geschockt gewesen!! Nur ein Grau in Grau. Keine Farbe, nur
abgestorbene Korallen (siehe Foto a und b im Fotoalbum
Korallen). Wir fragten uns, hat sich in 5 Jahren denn gar nichts
getan???
Diese
Gedanken verflogen für Minuten, da gewaltige Doktor- und
Fledermausschwärme unsere Schnorcheltour begleiteten. Die Fischvielfalt
war da. Schon beim ersten Schnorchelgang sichteten wir einen Hai, leider
auch zum letzten Mal. Nach unserem ersten Schnorchelgang um die halbe
Insel verließen wir mit etwas hängenden Köpfen das uns umschmeichelnde
Wasser. Man glaubt jedes Mal, jemand hätte einen Weichspüler ins Wasser
geschüttet.
Am
nächsten Tag ging es wieder ans Riff. Es war Hochwasser und so konnten
wir diesmal, ohne auch nur eine "Koralle" zu beschädigen, über
das Riffdach schnorcheln. Und....... jetzt trauten wir unseren Augen
nicht. Überall, nicht versteckt, bekamen wir Korallen in allen Farben zu
sehen, darunter sehr viele Weichkorallen. "Eingeschnorchelt" in
die Lagune, auch hier, eine blühende Koralle neben der anderen. Das hat
es vor 5 Jahren noch nicht gegeben.
Die
Korallenriffe der Malediven beginnen sich wieder zu erholen !!!
Es
werden zwar noch viele viele Jahre ins Land ziehen bis die vor dem El Nino
bestehenden farbenprächtigen Korallengärten wieder existieren, aber
schon jetzt kann man sich darauf freuen
Fazit:
Die
Malediven können noch nicht mit den farbprächtigen Korallenriffen des
Roten Meer mithalten (El Quseir, Sharm El Sheikh), sie sind aber dabei
diesen Rückstand Schritt für Schritt, Jahr für Jahr, wieder
aufzuholen.
Wir
haben uns entschlossen, diese Entwicklung weiter zu verfolgen und
das nicht erst wieder in 5 Jahren.
Die Fotoalben
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Die Fischwelt am Hausriff von Eriyadu |
Die Korallenwelt am Hausriff von Eriyadu
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Die sehr guten
Ratschläge sowie die tatkräftige Unterstützung unseres
österreichischen Schnorchelfreundes und Freitauchers Horst (siehe
El Quseir II) - führten zu den fantastischen Aufnahmen in den
obigen "Bilderbüchern".
Videos
von Nemo und dem buckligen Kugelfisch unter Video
Die
absoluten Höhepunkte unserer Schnorchelabenteuer bildeten jedoch die
beiden Trips mit dem Speedboot zum Manta-Point
-
45 Minuten von Eriyadu -.
Drei
Wünsche standen auf unserem Schnorchelwunschzettel. Schnorcheln mit
Delfinen, Mantas und einem Walhai. Nachdem der Traum vom Schnorcheln mit
Delfinen in El Quseir l (siehe El Quseir) wahr
wurde, so erfüllte sich jetzt unser Traum vom Schnorcheln mit Mantas am
Manta Point - 45 Minuten per Speedboot von Eriyadu entfernt - .
Als
das Boot mitten im Indischen Ozean festmachte, konnten wir sie bereits
sehen, Mantas und nochmals Mantas. Was dann im Wasser geschah ist
wiederum kaum zu beschreiben. Ganz ruhig und ohne jede Hast schwammen
diese fantastische Tiere an uns vorbei. Die Wassertiefe betrug hier nicht
mehr als 3 Meter. War man gerade dabei einen Manta in aller
Ruhe in seinen ruhigen, eleganten Bewegungen zu beobachten, tauchte
ein nächster unter einem durch, als wollte er sagen: Komm` leg dich auf
meinen Rücken, ich nehme dich ein Stück mit. So konnten wir gar nicht
davon genug bekommen, 20 cm über den Rücken eines Mantas
schnorchelnd durchs Wasser zu gleiten. Wenn die Mantas direkt auf einen
zuschweben hat man das Gefühl, sie suchen den Kontakt zu den
Menschen. Wir wünschen jedem Schnorchelfan, dies einmal
erleben zu können. Statt der Überschrift Manta-Point
hätte wir auch die Überschrift wählen können: Wenn
Taucher vor Freude weinen.
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Mantapont - Der Film |
Manta - Das Fotoalbum |
Zwei Wochen Eriyadu waren für
uns Erholung pur. Kein Auto, kein Lärm, kein Regen, kein Pool, kein
Animateur, nur Barfuß laufen, gutes Essen und guter Rotwein, nur Sonne
und nette Leute um uns herum und ein "fast" traumhaftes
Korallenriff. Was will man mehr !!!
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Bilderbuch einer deutsch / österreichischen
Freundschaft |
Drei Dinge möchten wir jedoch
nicht unerwähnt lassen:
1.)
Das in vielen Foren beschriebenen Mückenproblem ist ein wirkliches
Problem für Leute auf die es diese Viecher abgesehen haben. Leider wird
nur einmal in der Woche auf Eriyadu gesprüht - montags - und das ist
einfach zu wenig. Warum diese Kameraden mich nicht stechen, weiß der
Kuckuck.
2.) Wer
meint, dass er als Schnorchler an Tauchfahrten der Tauchschule Werner Lau
teilnehmen kann, der irrt. Das Management der Insel hat dies der
Tauchschule untersagt. Schnorchelausflüge sowie alle anderen
Unternehmungen ("Inselhüpfen", Male,
Sonnenuntergangs-Cocktail-Fahrt, Hochseefischen, Nachtfischen etc.) sind
nur über die Rezeption buchbar. So kam es, dass wir in den 14 Tagen
keinen Ausflug unternehmen konnten, da die Mindestteilnehmerzahl für
diese Unternehmungen nie erreicht wurden - Ausnahme Manta-Point !!!, denn
3.)
Eriyadu ist eine Taucherinsel. 80 % der Besucher sind Taucher.
UPDATE 2012
Die neuesten Fotos
aus dem Jahre 2012 von Eriyadu über und unter Wasser
hat unsere schweizerische "facebook -Freundin" aus der Gruppe -
Schnorcheln und tauchen an traumhaften Korallenriffen -" Monika in ihr
Picasa-Webalbum eingestellt. Zufälle gibst, .........: Monika hat ihren
Urlaub 2012 auf Eriyadu im gleichen Bungalow wie wie 2007 verbracht. Mit einem
Klick hier auf
ERIYADU bzw.
UNTERWASSERWELT-ERIYADU tauchst du ein in dieses Paradies. Ihren
Reisebericht, wie viele weitere, findet ihr dann auch auf holidaycheck.

Weitere traumhafte
Panoramabilder von Eriyadu hier auf malediven.net
Einen
weiteren Reisebericht mit vielen Unterwasseraufnahmen findet man auf der Website
unseres Berliner "Kooperationspartners" Frank von
www.wir-schnorcheln.de

Wer noch etwas übers Essen etc. etc. von Eriyadu erfahren möchte, dem
empfehlen wir auf die Website von Malediven-Fan Ulli
Tschauder zu schauen.
Noch mehr über die von uns "beschnorchelten"
Inseln sowie weitere ausführliche Berichte über andere Inseln der
Malediven, aber auch allgemeine Informationen zu diesem Traumparadies findet man
auf den hervorragenden Websites von:
reisen-malediven.eu,
malediven.net, malediven.at,
maledivenresorts,
malediventraum,
malediven-guide.de,
malediven-resort.de,
malediven-reiseinfo,
malediven-bilder
und fotoreiseberichte