Schnorcheln und Tauchen an traumhaften Korallenriffen

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Madoogali

Winter 2014

Mit Google Maps (Klick auf Weltkugel)

Madoogali
auf den Malediven


Unsere 7. Insel auf den Malediven (nach zuletzt Velidhu 2012 und 2013) sollte im 8. Anlauf auch wieder keine Luxus-, keine zu große, aber auch eine nicht zu kleine sowie eine toll bewachsene Barfußinsel mit Einzelbungalows sein. Diesmal wollten wir, was uns auf Velidhu und unseren bisher besuchten Malediveninseln nie so richtig in diesem Paradies zugesagt hat, eine Insel ohne Wellenbrecher und Wasserbungalows (vom Swimmingpool ganz zu schweigen), also Malediven pur !!!

Für mich als Schnorchler sollte die Insel wie immer ein traumhaftes Hausriff mit schönen Korallen und vielen Fischen haben, welches ich direkt vom Strand aus „anschnorcheln“ kann. Für Helga musste die Insel natürlich eine super Tauchschule haben, von der es zu den farbenprächtigen Korallenriffen der Malediven gehen würde.

Gibt es so eine Insel auf den Malediven noch? Ja, es gibt sie tatsächlich noch und die hat sogar einen Namen: MADOOGALI --- grob übersetzt: Dschungel im Meer!

Wären wir nach den Informationen im weltweiten Netz gegangen, Madoogali hätte uns nie gesehen. Der eine klagt über das permanent wechselndes Management, der andere über die vielen Italiener, anderswo meint jemand, dass das Riff von Russen bzw. Chinesen zertrampelt wurde, wieder an anderer Stelle wird über das schlechte Essen und den schlechten Zustand der Zimmer geklagt. Immer nur vereinzelte Meinungen, die aber auch immer wieder für „Aufsehen“ sorgen. Diese ganzen Foren können einen auch total närrisch machen. Also haben wir diese ganzen Kommentare hinsichtlich der vorgenannten Themen mal ausgeklammert (Pauschalurteile gegen irgendwelche Nationalitäten machen mich schon immer krank, die Beurteilung des Essens ist und bleibt eine Geschmacksache) und uns nur mit Berichten beschäftigt, die die Insel beschrieben. Und siehe da, es hagelt nur so von Schwärmereien. Madoogali erfüllte alle unsere Vorstellungen einer der noch letzten ursprünglichen Malediveninseln, was sich dann später auf der Insel auch bestätigen sollte.
Tipp für Foto- bzw. Filmfreunde
Ich wiederhole mich gerne: Um Male beim Anflug auf die Malediven fotografisch oder filmisch einzufangen, muss man Sitzplätze auf der linken und für den Rückflug auf der rechten Seite im Flieger buchen bzw. um derartige Plätze beim Einchecken bitten.


Um Madoogali richtig ins Bild zu bekommen, sollte man vorher mal einen ganz kurzen Smalltalk mit den Piloten halten. Das sind einfach Pfundskerle. Wenn man denen mitteilt, dass man die Insel gern fotografisch bzw. filmisch festhalten möchte, dann machen die das möglich und drehen eine „Service-Runde“ über die Insel, Voraussetzung ist natürlich immer, dass die Wetterverhältnisse mitspielen. So haben wir es auf dem Rückflug gemacht, zu sehen in unserem Madoogali-Video.
Madoogali – die Insel
Madoogali wird nur mit dem Wasserflugzeug angeflogen. Der „Flughafen der Insel“ (Landeplatz) befindet sich nicht wie auf den meisten Inseln direkt am Steg der Insel, sondern mitten im Meer an einer Plattform. Von der Plattform geht es dann per Dhoni in 15 Minuten zur Insel. Ein erstes kleines Madoogali-Malediven-Highlight. Wenn du nun „deiner Insel“ immer näher kommst, deine Herzfrequenz sich zu erhöhen beginnt …. dann das !!! Ist das „deine Insel“ die du vor dir siehst, zwei eingefallene Mauern am Hafen und der Strand überhäuft mit nicht gerade einladenden Sandsäcken, obwohl du doch vor weniger Sekunden noch einen traumhaften langen weißen mit Palmen umsäumten Strand gesehen hattest. Ein frustrierender Anblick, von dem man sich auch auf dem Weg zu dieser „Ein-Mann-Rezeption“ nicht so richtig erholt. Falsche Insel gewählt??? Mitnichten !!!

Nach der erholsamen Dusche auf zum ersten Inselrundgang, um festzustellen:

MADOOGALI IST DAS PARADIES PUR --- DER DSCHUNGEL IM MEER

Wieso ein so schneller Sinneswandel?

Weil der Strandabschnitt mit den Sacksäcken eben nur ein Bruchteil des Strandes der Insel ist und das Paradies gleich um die Ecke liegt.

Auf der Insel gibt es exakt 56 einzeln stehende Bungalows - keine Wasserbungalowskeine Wellenbrecherkeinen Swimmingpool -, wobei keiner dieser Bungalows mehr als 15 m vom Strand entfernt ist und fast jeder Bungalow einen separaten Eingang zu diesem hat.

Unseren Rundgang starteten wir an der Bar. Kurz Luft holen, denn der vor der Bar liegende schneeweiße Strand mit seinem Palmen lädt zum längeren Verweilen ein. Nach einem Kaffee ging es dann beginnend am Bungalow 1 einmal um die Insel. He, he, was ist hier los. Ein sehr breiter von einer traumhaften Palmenkulisse umsäumter Strand hin bis zum Bungalow 37. Ab dem Bungalow 38 bleibt es zwar bei der atemberaubenden Palmenkulisse, nur der Strand ist hier bis zum Bungalow 47 nur noch 2 – 3 m breit. Und dann waren wir da, was uns bei unserer Anreise so geschockt hatte, im Bereich der Bungalows 48 – 53, dem Bereich ohne Strand und mit nicht schön anzusehenden Sandsäcken. Diesen Bereich haben wir dann in unserem 3-wöchigen Aufenthalt ganz einfach ignoriert, was wiederum auch nicht immer möglich war, da hier hin und wieder unsere Schnorcheltour endete ;-)

Wenn man mal nicht entlang am Strand schlendert, sondern die Insel quer durchwandert, wartet das nächste Madoogali-Highlight. Dschungel pur. Man hört nur ein Vogelgezwitscher, das Rauschen der Palmen sowie des Meeres. Wenn nicht jetzt wann dann, fühlst du es, du bist im Paradies, im Palmen-Dschungel-Paradies.

Was niemanden die ersten Tage so richtig vom Hocker haut, ist der Anblick der Einmann-Rezeption, sowie die nicht unbedingt einladenden Bar und das Restaurants. Alles etwas in die Jahre gekommen und alles etwas dunkel. Hier wäre es meiner Meinung nach an der Zeit etwas zu tun, was wohl auch schon geschieht, denn während unseres Aufenthalts erhielt die Bar-Theke schon ein neues Aussehen, gestaltet als Schiff, was sich sehr gut macht. Überraschend jedoch, dass das alles nach 3 – 4 Tagen nicht mehr stört, denn der permanente atemberaubende Blick zum vorgelagerten breiten traumhaften schneeweißen Strand und aufs türkise Wasser mit seinen Korallen hebt einiges wieder auf, wenn nicht alles, so die einhellige Meinung unserer 10-köpfigen Tauch-, Schnorchel- Maledivengemeinschaft. Weiterhin erwähnt werden müssen die alltäglich von der Barterrasse zu beobachtenden atemberaubenden Sonnenuntergänge von Madoogali. Jeden Abend war gegen 18:00 Uhr Fotoshooting angesagt.

Die Videos von der Insel
und vom Hausriff sowie das

Fotoalbum




Da Madoogali am 12.03.2015 geschlossen wird, erspare ich mir hier und heute einen großen umfangreichen Bericht über das Schnorcheln am traumhaften Hausriff sowie das Tauchen an phänomenalen Riffen. Was aus diesem Schnorchel- und Tauchparadies wird steht leider in den Sternen.

Das Resort geht, aus welchen Gründen auch immer, zurück an die Regierung. Offensichtlich wurden fällige Steuern nicht ordnungsgemäß abgeführt und Mitarbeiter gehaltstechnisch seitens des Managements betrogen.

Was aus einem der letzten maledivischen Paradiese nun wird ist noch nicht bekannt. Wird die Insel unter neuem Management demnächst wieder eröffnet, wird sie vor der Neueröffnung total renoviert oder passiert das Schlimmste was dieser Insel passieren kann, sie wird zur Luxusinseln mit Wasserbungalows umgebaut.

Noch mehr über die von uns "beschnorchelten" Inseln sowie weitere ausführliche Berichte über andere Inseln der  Malediven, aber auch allgemeine Informationen zu diesem Traumparadies findet man auf den hervorragenden Websites von:

Maledivenforum (FB-Gruppe), malediven.net, malediven.at, malediventraum,
malediven-guide.de, malediven-resort.de, malediven-reiseinfo, malediven-bilder und fotoreiseberichte



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