Land: Philippinen
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Visayas Schnorchel- Tauchsafari
Moalboal - Apo Island - Siquijor - Balicasag - Panglao
März 2010



Mit Google Maps (Klick auf Weltkugel)
von Moalboal über Apo Island, Siquijor, Balicasag 
 nach Panglao und Umgebung 
(Gesamtübersicht hier)


Unsere Tauchsafari startete am 01.03.2010 um 09:00 Uhr am Hausriff vom Dolphin House in Moalboal und endete am 05.03.2010, nach jeweils zwei Übernachtungen im Apo Island Beach Resort auf Apo Island und Coco Grove Beach Resort auf Siquijor, um 17:00 Uhr im Oasis Resort auf Panglao / Bohol. Auf der Tauchsafari wurden 13 Tauchgänge angeboten, davon 7 rund um Apo Island, 5 um Siquijor und ein abschließender Tauchgang vor Balicasag. Eine super Tour, die absolut auch für Schnorchler geeignet ist.

Kein Tauchen ohne Briefing - und was schließen wir Schnorchler daraus
NATÜRLICH - Keine Tauchsafari ohne ein vorheriges Briefing -

Schon während unseres Aufenthalts im Dolphin House erfuhren wir, dass mit uns noch 2 Gäste aus Österreich und 3 weitere aus Deutschland (Taucher/Taucherinnen) an der Visayas Tauchsafari der SeaQuest Diver teilnehmen werden.

 Am Abend vor dem Start der Tauchsafari trafen sich alle Teilnehmer in der nicht weit vom Dolphin House entfernten Sumisid Lodge in Moalboal, dem zu Hause der SeaQuest Diver auf Cebu. Hier erfuhren wir sieben "Dolphiner“, dass noch 4 „tauchende Holländer“ zu uns stoßen werden Die Leitung der Tauchsafari übernahm die u.a. deutschsprachige erfahrene Weltbummlerin Hannah, die vom philippinischen Tauchguide Yolly unterstützt wurde. Die Bootscrews bildeten Captain Loyloy, mit seinen 60 Jahren ein äußerst erfahrener Seebär, sowie die beiden „Jungs für Alles“ Belo und Blue. Auf einen Guide kamen also 5 Taucher.

 Des Weiteren wurden wir dahingehend informiert, da ja nicht auf dem Boot, sondern auf Apo Island im Apo Island Beach Resort bzw. auf Siquijor im Coco Grove Beach Resort übernachtet wurde, dass das Gepäck während der gesamten Tour an Bord bleibt und nur die notwendigsten Dinge für die 4 Übernachtungen in einer Reisetasche verstaut werden sollten.

Dann war es soweit. Pünktlich am nächsten Morgen um 09:00 Uhr erschien am Hausriff vom Dolphin House die HABAGAT2 der SeaQuest Diver zu ihrer Jungfernfahrt. Bei der HABAGAT2 handelt es sich um ein für die Philippinen typisches Auslegerlegerboot, ein so genanntes Bangka bzw. Banca.

Orca Reisen hatte bereits auf folgendes hingewiesen: …“Bitte beachten Sie, dass es sich hier nicht um ein Tauchschiff im klassischen Sinne handelt, sondern um ein Boot, das Sie zu den besten Tauchplätzen der Visayas bringt. …“

Beim Betreten des Bootes war uns sofort klar, was Orca Reisen mit diesem Hinweis mitteilen wollte, nämlich: „Vergesst jeglichen Luxus“. 16 Personen müssen auf einem sehr begrenzten Raum sich ihren Platz an folgenden Stellen suchen: Entweder vorne auf der Bugseite - wenn dort nicht gerade 12 komplette Tauchausrüstungen liegen -, auf dem Dach (hier gibt es keinen Sonnenschutz), an einem kleinen Tisch mit einer gepolsterten Eckbank, an dem 6 Personen - wenn Hannah sich nicht gerade zum schlafen lang gemacht hatte (wie fast immer) - bequem Platz nehmen können oder links bzw. rechts auf ungepolsterten Bänken. Auf den Luxus einer Dusche an Bord wurde ganz verzichtet und der WC-Gang zum absoluten Abenteuer. Trotz dieser Einfachheit hat das Boot doch ein gewisses Flair, was jederzeit Abenteuerlust aufkommen lässt, zumal jeder Teilnehmer vorher wusste, dass er die Visayas nicht mit einem „Luxusdampfer“ durchkreuzen wird.

Unsere 5-stündige Anfahrt von Moalboal zum ersten Etappenziel Apo Island verlief aufgrund der glatten See völlig ruhig. Man genoss bei strahlenden Sonnenschein und blauem Himmel die Fahrt entlang der Tanon Strait. Links die Gebirgskette von Cebu und rechts die von Negros. Während der Fahrt wurden die beiden Tauchgruppen für die nächsten 5 Tage eingeteilt. Danach stand fest, dass Helga ihre bevorstehenden Tauchabenteuer mit dem äußerst sympathischen philippinischen Tauchguide Yolly durchführen wird.  Es wurden 11 fantastische Tauchgänge, auch dank YOLLY !!! 



Klick auf die Karte und Du bist mittendrin in der SeaQuest Dive Safari  

Ich habe es mir erspart, die 13 angefahrenen Tauchziele der Visayas-Tauchsafari hier näher zu beschreiben, sondern habe die auf der Safari angefahrenen Tauchspots mit den auf der Website von PHILIPPINEN TAUCHEN hervorragend beschriebenen Tauchplätze jeweils verlinkt.

Apo Island

Apo Island ist eine kleine Insel ohne jeglichen motorisierten Verkehr und ohne durchgehender Stromversorgung. Das Apo Island Beach Resort liegt in einer atemberaubend schönen Bilderbuchbucht, bietet jedoch nur sehr sehr simple Räumlichkeiten. Die angeblichen zwei Sterne, darf man ruhigen Gewissens als leicht übertrieben bezeichnen. Wie heißt es dann immer so schön: „Das Resort der einfachen Kategorie ist ganz auf Taucher ausgerichtet“. Worum soll ein Schnorchler dort nicht auch mal 2 Nächte „überleben“ ;-) !!  Fan und Moskitonetz, das war’s. Der Strom ist abends für ein paar Stunden da. Im Bad sowie WC wird es ebenfalls ein wenig abenteuerlich. Kein fließend Wasser! Zum Waschen oder Duschen steht im Bad  sowie zur Toilettenspülung im WC jeweils eine Wassertonne zur Verfügung (siehe Fotoalbum Resort); man bedient sich hier mittels einer Schöpfkelle. Alles für den ersten Moment ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber mach- und auch lösbar. Hier ist „Back to the Roots“ angesagt! Aber nochmals, keine Sorge, das hält man in dieser paradiesischen Umgebung ganz locker mal zwei Nächte aus. Begibt man sich nach diesen ersten Erkenntnissen am Abend zum Essen, folgt jedoch die große Überraschung, mit der man nach den ersten Eindrücken auf dem Zimmer nicht unbedingt rechnen konnte, denn es wurde ein super leckeres umfangreiches Essen serviert. Das volle Programme mit Vorspeise, Hauptgericht und Nachspeise!!!  Man kann hier ohne wenn und aber von einer vorzüglichen Küche reden, die man diesem Resort nicht unbedingt zugetraut hätte.  Apo Island wird in unseren Reiseerinnerungen einen Platz unter den unvergessenen kleinen Paradiesen einnehmen.

Anfahrt nach
Apo Island
Kurz-Video Apo Island Apo Island und das
Apo Island Beach Resort

Schnorcheln und Tauchen rund um Apo Island

Eins nehme ich doch gleich mal vorweg: Die Korallenriffe rund um Apo Island (nicht zu verwechseln mit dem ebenfalls auf den Philippinen befindlichen Apo Reef) gehören mit zu den besten Tauch- und Schnorchelgebieten auf den Philippinen und sind weltweit immer in der Top 20 der besten Tauchplätze zu finden. Was an Fisch da ist, präsentiert sich in aller Farbenpracht. Mehr als die Korallenfische begeistern jedoch die völlig intakten, farbenprächtigen Korallengärten. Bevor die Habagat 2 nach Erreichen von Apo Island vor dem Apo Island Beach Resort ankerte, war der erste Tauchgang angesagt. Schon vom Boot sah man im glasklaren Wasser die tollen Korallenformationen. Nachdem sich die Taucher verabschiedet hatten, machte auch ich mich auf, die so viel gepriesene Unterwasserwelt von Apo Island zu erforschen. Und was soll ich sagen, wiedermal ein Moment, in dem der Atem kurz ins Stocken geriet. Mein Wunsch, dass die Korallenriffe auf den Philippinen mit denen des Bunaken Nationalparks in Indonesien mithalten können, ging in diesem Moment in Erfüllung. Es trägt den tollen Namen Katipanan. Eine farbenprächtige, völlig intakte,  Weich- und Hartkorallenlandschaft die sich vor mir auftat. Schnorchlerherz was willst du mehr. Aber dies sollte erst der Anfang sein. Es folgten noch viele weitere fantastische Korallenriffe rund um Apo Island. 2 Stunden nach dem Mittagessen ging es für mich und die Taucher schon zum zweiten Tauchplatz namens Chapel.

 Während es die Taucher am nächsten Morgen bereits in aller Herrgottsfrühe wieder zum Tauchen an den Rock Point East zog, genoss ich noch eine Mütze Schlaf und wurde rechtzeitig zum Frühstück um 09:30 Uhr geweckt. Nachdem ich Helgas Unterwasseraufnahmen mir näher betrachtet hatte, war mir klar, ich hatte ein Superriff nicht zu Gesicht bekommen. Gleich nach dem Frühstück ging es um 11:00 Uhr bereits wieder raus zum Tauchplatz Kan - Uran. Hier war ich dann wieder in meinem Element und schnorchelte 1 3/4 Stunden über ein farbenprächtiges Korallendach sowie einer toll bewachsenen Steilwand. Ich wollte den verlorenen Morgen ja wieder "reinschnorcheln". Leider musste ich diesen wunderschönen Schnorchelgang dann abbrechen, da die Taucher nicht länger auf mich warten wollten.

Schnorcheln im Nationalpark Marine Sanctuary von Apo Island 

Am tauchfreien Nachmittag zog es mich und den österreichischen "Tauchfreund" Wolfgang mit seinem Sohn Johann zum Schnorcheln in den Nationalpark von Apo Island - Marine Sanctuary, besser bekannt unter Clownfish-City. Dieser Tauch- bzw. Schnorchelplatz wird in jeder Beschreibung als einer der schönsten der Philippinen beschrieben. Wir hatten uns für diesen Schnorchelgang leider den schlechtesten Tag unseres gesamten dreiwöchigen Aufenthalts auf den Philippinen ausgesucht. Es herrschten zwar Temperaturen um die 30 Grad, aber der Himmel war bedeckt und es wehte ein mehr oder weniger kräftiger Wind. Der Weg vom Resort zum Korallenriff führte uns direkt durchs Dorf von Apo Island (siehe Fotoalbum Apo Island).  Dort angekommen, kam zum bedeckten Himmel und stärkerem Wind auch noch, dass am Korallenriff Ebbe vorherrschte, so dass der Weg ans Riff sich doch sehr schwierig gestaltete. Jetzt waren wir jedoch einmal hier und wollten dieses Riff auch "erschnorcheln" und unsere Entscheidung erwies sich im nachherein als 100%ig richtig.  Dieses Riff ließ sofort die Frage aufkommen: "Verdammt nochmal, wer war Bauherr dieses Naturwunders, dieses Riff kann nur auf dem Reißbrett entworfen worden sein?" Eine unbeschreibliche Farbenpracht, Weich- und Hartkorallen im stetigen Wechsel und alles dicht an dicht. Es ist wieder einen solche Stelle, an der ich erneut in die Kiste aller Superlativen greifen müsste, was ich aber an dieser Stelle nicht möchte. Dafür stelle ich lieber wiedermal ein Video ein und lasse die Bilder für sich sprechen. Das Video zeigt eine Sequenz, in der ich die Kamera ohne jegliche Unterbrechung, bei sehr unruhigem und aufgewühlten Wasser, einfach über diese traumhafte Unterwasserwelt gleiten ließ. Da Hannah, die Leiterin der Tauchsafari, uns leider dahingehend informiert hatte, dass es Clownfish City nicht mehr gäbe, machten wir uns auch nicht auf die Suche nach den drei riesigen Korallenformationen mit tausenden von Anemonenfischen. Ein fataler Fehler wie sich im Nachherein herausstellte, denn Clownfish City existiert nach wie vor. Dies erfuhren wir leider erst im Nachherein (Internet macht's möglich) von diversen Tauchschulen rund um Dumaguete, siehe hier auf Dumaguete-Info. Wer einmal die Gelegenheit hat vor Apo Island zu schnorcheln, sollte sich unbedingt im Marine Sanctuary Büro nach dem Standort von Clownfish City erkundigen !!!
Es ist für jeden Schnorchler ein Albtraum, wenn er merkt, dass er ohne Probleme - Verletzungen - nicht wieder an Land kommen wird. Und genau das wiederfuhr mir an diesem tollen Riff. Die Riffein- und ausgänge sind im Nationalpark Marine Sanctuary gekennzeichnet. Jedoch ließ mich das durch den Wellengang aufgewühlte Wasser den Ausgang nicht mehr erkennen. Es herrschte Ebbe und die Korallen, dummerweise in diesem Bereich überwiegend nur messerscharfe Hartkorallen, lagen lediglich wenigen Zentimeter unter meinem wohlgeformten, aber nicht von einem Tauchanzug geschützten, Körper.  "Meine österreichischen Taucher", natürlich im Tauchanzug, waren bereits seit einigen Minuten an Land und sahen mich in meiner misslichen Situation. Ihnen wurde klar, dass ich nicht ohne erhebliche Verletzungen das Ufer nicht erreichen würde. Ohne zu zögern startete Wolfgang, gelotst von seinem Sohn,  seine Rettungsaktion, in dem er sich wieder ins Wasser begab und die 20 m ganz langsam auf mich zukam. Bei mir angekommen lautete seine kurze Aufforderung bzw. Anweisung: Leg` dich auf meinen Rücken und beweg dich nicht. Er schaffte es tatsächlich, mich, bis auf eine kleinere Risswunde am Knöchel, unfallfrei an Land zubringen.  Von dieser Aktion werde ich wohl stets auf meinen nächsten Schnorchelabenteuern berichten. Danke Österreich, danke "Salzburg, danke Wolfgang und Johann !!!

Korallenriffe rund um Apo Island Video vom Marine Sanctuary

Am Abend hatte ich dann "schnorchelfrei", während die Taucher sich um 18:30 Uhr auf einen Nachttauchgang an der Tauchdestination Boluarte freuten.



Auch am folgenden Morgen hatte ich mir, trotz der schlechten Erfahrungen vom Vortag, nochmal "schnorchelfrei" gegeben, da "meine Tauchfreunde" auch am  Morgen des dritten Tages der Tauchsafari vor Apo Island um 08:00 Uhr zu ihrem MORGENTAUCHGANG!!! am  Rock Point West antreten mussten. Wat für`n Stress !! Nach dem Frühstück wollte ich endlich auch mal wieder schnorcheln, aber daraus wurde leider nichts, da ein Stömungstauchgang am Coconut Point auf dem Programm stand. Nicht nur Helga, sondern auch die Hälfte der Diver ließ diesen Tauchgang sausen, denn bereits gleich nach dem Mittagessen hieß es Abschied vom Apo Island Resort zu nehmen, da die nächsten Tauchdomizile rund um Siquijor auf die Visayas-Dive-Group warteten. Wer meinte, dass es nach der dreistündige Überfahrt bei teilweise doch schon sehr heftigem Seegang, wobei die eine oder andere Welle schon mal übers Boot knallte und die gerade erst überholte Habagat 2 an einigen Stellen schon wieder Lecks aufzeigte, an Land ging, sah sich aber getäuscht. Auf Hannahs Tauchplan, der anscheinend unbedingt eingehalten musste, stand: Vor dem Landgang tauchen an der Destination Maite Point vor Siquijor. Da standen sie nun meine Tauchfreunde, mehr oder weniger leicht frierend, rund um Hannah und ließen sich erzählen, dass dieser Tauchplatz nicht welterregend sei,  da es überwiegend über sandigen Untergrund ginge. Jetzt wurde ich aber hellhörig. Was wollten die, über den Sand robben und sich Röhrenaale und anderes am Boden rumkrabbendes Getier anschauen. Meine Neugier war geweckt, sodass ich dann auch direkt nach den Tauchern ins Wasser sprang. Was soll ich sagen, es wurde mein absolut schönster Schnorchelgang während der gesamten Tauch-Safari ;-) . Unter mir lag weißer und nichts anderes als nur weißer Sand, ich sah weder farbenprächtige Korallenlandschaften noch Fische um mich, sondern nur meine über den Sand robbenden 12 Tauchfreunde. Ein tolles Schauspiel, welches sich mir dort bot. Schade, dass sie mein Lachen nicht hören konnten, aber für mich war das ein Bild für Götter. Ich war dann auch schnell wieder an Bord. Nein, wir Schnorchler lassen hier doch keinen Neid aufkommen. Es gibt halt Dinge, mit denen wir uns abfinden müssen und dazu gehört nun mal, dass wir den Sandboden "nicht erforschen" können, leider !

Siquijor

Während wir bei unserem Eintreffen auf Apo Island auf die malerische Bucht des Apo Island Beach Resort zu steuerten, steuerten wir jetzt bei unserem Eintreffen auf Siquijor auf das am schneeweißen palmenumsäumten Strand gelegene Coco Grove Beach Resort zu. Wie schon Apo Island, hat auch Siquijor etwas von einer derjenigen Postkarte, die viele gern an Daheimgebliebene zum neidisch werden schicken. Einfach nur traumhaft schön. Vielleicht können die Bilder im Fotoalbum dieses Flair etwas rüberbringen.  Mitten in diesem tropischen Garten befinden sich großzügig über die gesamte Anlage verteilt 35 Bungalows und Villen mit Klimaanlage, Minibar und Terrasse, aber vor allen Dingen mit einem Bad  / WC, Dusche und fließend Warmwasser. Welch` ein Luxus nach Apo Island. Bei der Zimmeraufteilung hatte Hannah mal wieder eine besondere Überraschung für uns parat. Während alle anderen Safari-Teilnehmer ihre Deluxe-Bungalows in unmittelbarer Nähe des Sunset Restaurant (Treffpunkt für alle Ausfahrten) bezogen, durften wir unser Zimmer im weit abgelegenen Plantation 4 beziehen. Hannah hatte es mit dem Exclusive Zimmer 37 (Upper Level) nur gut gemeint, aber diesmal hätten wir aufgrund des langen Weges gern mal auf etwas Luxus verzichtet. Ein besonderes Highlight auf Siquijor sind die zum Träumen einladenden allabendlichen fantastischen Sonnenuntergänge. Wie schon auf Apo Island präsentierte man auch hier im Coco Grove auf der Terrasse des Strandrestaurant bei Kerzenschein und musikalischer Untermalung ein vorzügliches Dinner.  Eine detaillierte Beschreibung der Insel Siquijor sowie des Coco Grove Beach Resort gibt es auf der Website von Philippinen-Tours. In dieser paradiesischen Umgebung genoss ich dann auch meinen ersten komplett schnochelfreien Tag mal faulenzend am Strand. Ich kam mir vor wie im Urlaub ;-) !!!

Coco Grove Beach Resort
auf Siquijor

Kein Schnorcheln, aber Tauchen rund um Siquijor

Für meine Tauchfreunde ging es nach dem Frühstück dann wieder auf große Fahrt.  An diesem 04.03.2010 standen zwei Tauchgänge und ein Nachttauchgang auf dem Programm. Hier kann ich dann auch nur aus Helga`s Logbuch zitieren: Place: Paliton Wall. Tiefe 23,9 m, Tauchzeit 54 Min, Wassertemperatur 27 Grad, leichte Strömung. Lange dichtbewachsene Steilwand mit vielfältigen Korallenbewuchs. Im oberen Bereich viele Schnecken und Kleingetier. Bei ihrem 2. Tauchgang am Palitan Stuck Horn - die Logbucheintragung lauten: Tiefe 19,8 m, Tauchzeit 57 Min. - gelangen Helga dann schöne Aufnahmen einer Schildkröte die im Korallengarten lag und sich dann langsam, ohne daran zu denken keine Korallen zu berühren, über diese davongleitete. Diese Aktion kann man sich auf Helgas Taucherseite einmal näher - Fischwelt Visayas - betrachten. Den Nachttauchgang am Hausriff von Siquijor ließ Helga ausfallen. Bevor dann am 5. Tag der Tauchsafari der Heimathafen der Habagat 2 auf Palao angesteuert wurde, standen noch 2 Tauchgänge auf dem Programm. Der vorletzte Tauchgang fand als Morgentauchgang an der Tauchdestination Sawang vor Siquijor statt. Hier begeisterten die Taucher vor allen Dingen die dort angetroffenen Geisterfetzenfische.


Die Fischwelt
rund um Siquijor

Über Balicasag nach Panglao

Die Fahrt von Siquijor nach Panglao über Balicasag verlief wieder bei glatter ruhiger See. Am frühen Nachmittag ankerte die Habagat 2 vor Balicasag und keiner der Safari-Teilnehmer wollte es so richtig glauben; Es stand der 13. und damit letzte Tauchgang am Black Forest auf dem Programm. Weil es sich hier auch um ein hervorragendes Schnorchelgebiet handeln sollte, sprang ich natürlich in voller Vorfreude, zum ersten mal während der gesamten Tour, vor den Tauchern ins glasklare Wasser. Ohhhh, was ich da sah, haute mich aber nicht unbedingt vom Hocker. Ich sah mehr zerstörte als intakte Korallen. Es lag kein Korallengarten vor mir, sondern einzelne, überwiegend beschädigte Korallenblöcke. Naja dachte ich mir und spielte daraufhin eine sehr lange Zeit mit meinen Freunden, den Anemonenfischen. Die Taucher kamen begeistert  ans Tageslicht und berichteten von einer toll bewachsenen Steilwand und einer Unmenge von Fischschwärmen riesiger Barsche. Toll, dass hatte ich alles nicht gesehen. Ich hätte immer entlang der Riffkante schnorcheln sollen wurde mir im Nachherein berichtet. Ihr Helden, hättet ihr mich auch in 5 km wieder abgeholt, da war Strömung !!! Aber ich sollte nochmal nach Black Forest kommen und was dann geschah war weniger lustig. Dazu aber mehr in meinem Bericht zum Oasis Resort.


Balicasag

Es wurde schon leicht dunkel, als wir gegen 17:30 Uhr am Alona Beach von Panglao zum letzten mal die Habagat 2 verließen. Der Abschied fiel allen nicht leicht, denn es waren erlebnisreiche  5 Tage mit tollen Tauchguides und einer super Crew.

Aber wo waren wir hier gelandet ??? Am Alona Beach ankerten nicht nur wir, nein hier ankerten bereits mindestens hundert weitere Tauchboote !!! Das haben wir auf unseren bisherigen Reisen noch nicht zu Gesicht bekommen. Und dann der Strand, was ging denn da ab ??? Ein Lichtermeer !!! Hallo, haben wir uns eventuell verfahren und ankern vorm Ballermann auf Mallarco ??? Hierzu mehr im Reisebericht vom Oasis Resort.

Wer sich ein Bild von der "betauchten"  Unterwasserwelt der Visayas machen möchte, der schaut ganz einfach mal kurz auf Helgas "Taucherin"-Seite vorbei und findet dort kurze Videos von der Unterwasserwelt rund um Apo Island, Siquijor, und Balicasag sowie der Fischwelt und ein Fotoalbum mit den schönsten Korallenbildern. Natürlich hat Helga es sich wiedermal nicht nehmen lassen alles musikalisch zu untermalen. Klick einfach auf ihr Logo und tauch ab !

Auch Helgas Logbuch hat sie dort veröffentlicht. Das Logbuch ist vermutlich das Herzstück eines Tauchers und normalerweise nicht digital: Es ist eine Art Tagebuch der durchgeführten Tauchgänge. Es wird notiert wann und wo getaucht wurde; auf was dabei Rücksicht genommen werden musste, beispielsweise Temperatur oder größere Tiefen; es kann beschrieben werden, was man auf seinem Tauchgang gesehen und erlebt hat und noch vieles mehr. Durch diese Einträge wird natürlich auch die Erfahrung protokolliert. Neben dem Tauchschein wird es überall hin mitgeführt. In der Regel taucht man nicht allein und auch der Begleiter setzt seine Unterschrift unter den zugehörigen Eintrag ins Logbuch. Taucher, die es etwas persönlicher mögen, nutzen Taucherstempel. Dabei handelt es sich um einen Motivstempel, beispielsweise mit einem Fisch oder Delfin, der neben die Unterschrift im Logbuch gesetzt wird. Stempelshops wie stempel-versand.ch haben oftmals eine eigene Rubrik für Taucherstempel. Wenn man mit vielen unterschiedlichen Leuten taucht, sammelt man so automatisch auch verschiedene Stempel für sein Logbuch. Es ist im Übrigen sehr interessant, sich nach einiger Zeit seine Aufzeichnungen über vergangene Tauchgänge anzusehen, vor allem, wenn man an der gleichen Stelle erneut tauchen geht. So kann man Vergleiche anstellen und ist unter Umständen auch besser für bevorstehende Tauchgänge gewappnet. Deshalb hat Helga ihr Logbuch auch digitalisiert und der Welt zur Verfügung gestellt.


Direkt weiter mit "Klick einfach auf ihr Logo und tauch ab !

Unser Fazit

Die Tauchsafari bietet die Möglichkeit die besten Tauchplätze des Visayas-Archipels, die bis auf wenige Ausnahmen auch ideale Schnorchelplätze sind, kennen zu lernen. Alles hervorragend organisiert durch das kompetente SequestDiver-Team.

 Tauch-Filmaufnahmen von der fantastischen Unterwasserwelt der angefahrenen Ziele bei der Visayas-Tauchsafari

Route Tauchsafari Korallenriffe Apo Island Korallenriffe Siquijor Korallenriffe Balicasag Korallenriffe Cabilao Fischwelt Visayas

Unser Tipp

Wer eine an die Visayas-Tauchsafari interessierte Tauchergruppe, Schnorchlergruppe oder gemischte Gruppe aus Tauchern und Schnorchlern von mindestens 10 Personen zusammenbekommt , eigene Vorstellungen von der Gestaltung dieser Tour hat, der kann sich jeder Zeit mit dem Inhaber der Tauchschule SequestDiver sowie der Sumisid Lodge in Moalboal und des Oasis Resorts auf Panglao Bj Schaap - in Verbindung setzen und mit ihm eine entsprechende Tour ausarbeiten. Dies erfuhr ich bei einem Gespräch mit Bj.


(Tourbeschreibung in Englisch)





und hier die Tourbeschreibung in DEUTSCH bei ORCA Reisen





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